Im März 2026 trafen sich Mitglieder des Landesvorstandes mit dem Direktor der Hochschule Justiz NRW, Dr. Alexander Meyer und seinem ständigen Vertreter Stephan Weber in Essen. Die seitens des Justizministeriums geplante Reduzierung der Studienplätze für dieLaufbahngruppe 2.1 von 350 auf 258 Plätze für das Einstellungsjahr 2026/2027 wurdeausführlich diskutiert. Der Landesvorstand machte deutlich, dass diese Reduzierung einfalsches Signal an die Kolleg:innen in den Behörden sendet. Sie sind durch die aktuelleBelastungssituation ohnehin stark gefordert. Auch für den Nachwuchs ist es ein schlechtesZeichen, wenn nicht mehr in die Ausbildungsoffensive investiert wird. Im weiteren Verlaufdes Gesprächs sprachen alle über die neue Studienordnung für die Laufbahngruppe 2.1sowie über die Gewinnung und das Erkennen von Potenzialen im Studium und in derAusbildung. Für die DJG ist es wichtig, Führungskräfte zu gewinnen und zu fördern. Sokönnen sie frühzeitig auf Führungsaufgaben in der Justiz vorbereitet werden. Die Ausbildungin der Laufbahngruppe 1.2 war ebenfalls Thema. Dabei wurde kritisiert, dass die Inhalte zuviel theoretisches Fachwissen enthalten und die Anwärter:innen nicht ausreichend auf diepraktische Arbeit in den Behörden vorbereitet sind. Das führt in der aktuellen Situation zulangen Einarbeitungszeiten. Abschließend wurde die Idee der DJG NRW einer neu geordneten räumlichen Ausbildungsstruktur nach Campus-Vorbild vorgestellt. Diese Projektidee wurde von Dr. Meyer und Stephan Weber positiv aufgenommen und imGespräch wurden dazu weitere gemeinsame Ideen gesammelt.
DJG NRW Landesvorstand

V.l.n.r.: Karen Altmann,, Volker Fritz, Klaus Plattes und Hanna Hackbeil (Mitglieder des Landesvorstands DJG NRW) mit Dr. Alexander Meyer und Stephan Weber (Hochschule Justiz NRW)