70 Jahre DJG NRW „Gutes bleibt“
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Der Landesvorstand im Gespräch mit dem Minister der Justiz und dem Staatssekretär

Das Gespräch fand im Düsseldorfer Landtag statt. Auf Seiten des Landesvorstandes nahmen die Kollegin Altmann sowie die Kollegen Plattes, Fritz, David, Felsner und Uhlworm teil.

Von links: David, Plattes, Justizminister Biesenbach, Fritz, Felsner, Uhlworm,Altmann

Der Landesvorsitzende stellte Herrn Minister Biesenbach zunächst die Organisation der DJG NRW vor. Im Laufe des Gesprächs wurde der Fokus auf die neuen Ausbildungen in der Justizverwaltung gerichtet. Herr Minister Biesenbach stellte klar, dass ohne einen zweiten Ausbildungsstandort die Ausbildung der zu erwartenden Anwärter in den kommenden Jahren nicht durchzuführen wäre. Die Planungen für einen zweiten Ausbildungsstandort sind weitgehend abgeschlossen. Um den Anforderungen bzw. den Bewerbungen gerade aus dem Hammer Bezirk Rechnung zu tragen, sei der Standort Essen favorisiert worden. In diesem Zusammenhang äußerten die Mitglieder des Landesvorstandes Kritik an der aktuellen Kampagne des Ministeriums der Justiz zur Darstellung der Berufsbilder in der Justizverwaltung. Die Kampagne sei, gerade aus Sicht der Jugend, nicht ansprechend bis hin zu langweilig, so der stellvertretende Landesvorsitzende für den Bereich Jugend, David Felsner. Kollege Felsner regte an, sich intensiv um die Organisation von Berufsmessen zu kümmern, mit für die Jugend ansprechenden Werbeartikeln. Dazu gehörten selbstverständlich neue Flyer in einem neuen Format. Die Erfahrung bisheriger Ausbildungsmessen zeigt noch deutlichen Optimierungsbedarf. Vom Landesvorstand wurde angeregt nachzuhalten, wie viele Bewerberinnen und Bewerber durch die Kampagne sich für eine Ausbildung bei der Justizverwaltung entschlossen haben.
Ein weiterer Themenschwerpunkt war die sogenannte Stichtagsregelung für die Überführung von Mitarbeitern zum ITD in Köln. Der Landesvorstand machte deutlich, dass durch immer noch fehlende Kommunikation, Information und Verbindlichkeit durch die Verantwortlichen des ITD enorme Unsicherheiten bei den betroffenen Mitarbeitern auslöst.
Hier muss unbedingt nachgesteuert werden. Das fehlende Personal, gerade im BIT beim Oberlandesgericht Düsseldorf, sei nicht mehr tragbar. Seit Monaten sei das Ministerium der Justiz in Verzug ob u.a. ein zweiter Standort für ein weiteres BIT realisierbar wäre.
Nach dem gut einstündigen Gespräch verabredeten beiden Seiten weitere Gespräche.

Klaus Plattes
Landesvorsitzender

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dbb aktuell / Einkommensrunde 2019

Einigung in der Einkommensrunde 2019 erreicht!

Am 2. März 2019 haben die Tarifvertragsparteien eine Einigung zur Einkommensrunde 2019 erreicht: Unter Einberechnung aller Faktoren ein lineares Gesamtvolumen in Höhe von 8%.

Die Ergebnisse in Kürze:

  • Anhebung der Tabellenentgelte in drei Schritten:
    um 3,2 Prozent (rückwirkend ab 1.1.2019 / mindestens 100 Euro),
    um 3,2 Prozent (ab 1.1.2020 / mindestens 90 Euro)
    und 1,4 Prozent (ab 1.1.2021 / mindestens 50 Euro).
    Bis zum 1.1.2021 somit um insgesamt mindestens 240 Euro (Laufzeit 33 Monate).
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte in zwei Schritten um 50 Euro (1.1.2019) und 50 Euro (1.1.2020)
  • Erhöhung der Pflegetabelle um zusätzlich 120 Euro
  • Erhöhung der Angleichungszulage für Lehrkräfte um 75 auf 105 Euro (1.1.2019)

Link zur ddb-Seite mit allen Ergebnissen im Überblick (u.a. Einigungspapier, Informationen und Bewertungen) 

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Versammlung der Bezirksgruppe Minden

Am 13. November 2018 fand in einer Gaststätte in Minden die Versammlung der Bezirksgruppe Minden statt.

Der Vorsitzende Holger Winterberg begrüßte zahlreiche Mitglieder der Bezirksgruppe Minden sowie den Landesvorsitzenden Klaus Plattes. Nach einer kurzen Begrüßung wurde gemeinsam gegessen.

Nach der Stärkung wurden folgende Themen ausführlich behandelt:

–       Aktuelles aus dem Landesvorstand;
–       Eingruppierung der Justizbeschäftigten und
–       Zukunft der Bezirksgruppen.

Der letzte Punkt nahm den größten Zeitraum ein. Klaus Plattes berichtete ausführlich, wie es zu der Entscheidung kam, die Vorstände der Bezirksgruppen aufzulösen und ab 2019 in der neuen Form fortzuführen.
Bereits am 27.09.2018 traf sich die Bezirksgruppe Minden zu einer Versammlung, bei der dieses Thema ausführlich behandelt wurde. Letztlich wurden die Veränderungen aber zur Kenntnis genommen und von den meisten Kolleginnen und Kollegen akzeptiert.

Bei der Versammlung am 27.09.2018 wurde auch eine Jubilarehrung vorgenommen. Der Vorsitzende Holger Winterberg konnte dem Kollegen Jürgen Brixius vom Amtsgericht Lübbecke eine Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft in der DJG überreichen. Der Kollege trat der DJG bereits 1990 bei und die Ehrung wurde nunmehr nachgeholt.

 

 

 

 

 

 

Nach rund drei Stunden und vielen interessanten Gesprächen beendeten Klaus Plattes und Holger Winterberg die Versammlung.