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05.12.22: DJG Landesvorstand im Gespräch mit dem Düsseldorfer OLG-Präsidenten Dr. Richter

Der Landesvorstand sowie Mitglieder des erweiterten Landesvorstands trafen sich zu einem gemeinschaftlichen Austausch über die Situation in der Justizverwaltung des Landes NRW.

DJG Landesvorstand im Gespräch mit dem Düsseldorfer OLG-Präsidenten Dr. Richter

Im Bild v.l.n.r.: Heike Janßen, Günter Uhlworm, Klaus Plattes, Karen Altmann, Christiane Wagner, LRS Siegmund Richter, Dr. Werner Richter, Melanie Martin und Klaus G. Müller

„Die Attraktivitätssteigerung in der Justizverwaltung ist und bleibt aus gewerkschaftspolitischer Sicht die drängendste Zukunftsaufgabe“, so der Landesvorsitzender Klaus Plattes. Dazu gehört, vor dem Hintergrund der vielen unbesetzten Stellen in den Bezirken, die Nachwuchsgewinnung noch stärker als bisher in den Fokus zu nehmen. Die Gesprächsrunde war sich einig, dass zur Attraktivität der Justizverwaltung auch die zukunftsorientierte Ausstattung in den Behörden, aber auch in den Ausbildungsstätten gehören. Die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten durch die Anmietungen zusätzlicher Räumlichkeiten in Essen wurde von beiden Seiten sehr begrüßt.

Die Mitglieder des Landesvorstandes wiesen auf den Personalmangel beim ITD und den damit verbundenen Schwierigkeiten beim elektronischen Rechtsverkehr hin. Kollege Uhlworm warb zum Schluss des Gesprächs dafür, dass sich auch die Dienststellen des OLG-Bezirks Düsseldorf  an der Übermittlung von Einsatzmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen der Landesqualifizierungsklassen für arbeitslose Menschen mit Behinderung im Bereich des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligen. Arbeitslose Menschen mit Behinderung werden dort in einem 8-monatigen Lehrgang in den Berufsförderungswerke Düren und Oberhausen zu Verwaltungsfachangestellte ausgebildet. Nach bestandener Prüfung erhalten sie einen unbefristeten Arbeitsplatz, EG 6, innerhalb der gesamten Landesverwaltung. Die Haushaltsstellen werden für 5 Jahre zusätzlich zur Verfügung gestellt. Die Justiz beteiligt sich seit Beginn an der Maßnahme.

Zum Schluss des offenen und vertrauensvollen Gesprächs verabredeten beiden Seiten weitere Gespräche im kommenden Jahr.

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